Kickstart ins Berufsleben — Werkstudent bei Unterschied und Macher

Von Artjom Gasarov

Unser Werkstudent Artjom bei der Arbeit bei Unterschied & Macher.

Mein Name ist Artjom, ich bin 22 Jahre alt und bin im Winter 2015 nach Friedberg gezogen um Medieninformatik zu studieren. Das Programmieren sowie andere kreative Bereiche,  besonders Projektmanagement und Design, haben mich schon viele Jahre interessiert.

 

Mittlerweile befinde ich mich im sechsten Semester und habe viel gelernt, auch wenn das meiste reine Theorie ohne praktische Anwendung war.

Um auch die Praxis anwenden zu können, musste ich mich außerhalb der Hochschule umschauen. Anfangs habe ich viel an meinen eigenen Ideen geschraubt — ich habe kleine Webseiten und Grafiken erstellt und gelernt diese zu pflegen.

Aber dann kam mir die Frage auf: Wie läuft es in der Berufswelt? Ist es dort ähnlich?

 

Das Seminar — Was macht ein Werkstudent?

Ich wollte herausfinden, wie es wirklich ist. Ich bemerkte schnell, dass die Projekte an denen ich in meiner Freizeit arbeitete, nicht der Arbeit des Berufslebens entsprachen.


Die Arbeit in der Berufswelt findet im Vergleich zu meinen Hobby-Projekten im Team statt und ist um einiges vielfältiger und komplexer. So kam ich zum Entschluss mich nach einem Seminar umzuschauen, in dem es darum ging maßgeschneiderte Bewerbungen für eine Werkstudenten-Stelle innerhalb eines Unternehmen zu schreiben. Aber, zuerst mussten wir an die Theorie der Sache gehen.


Wir haben zu Beginn gelernt was es bedeutet ein Werkstudent zu sein und wie sich dieser von einem Praktikanten unterscheidet. So benötigt ein Werkstudent im Normalfall weniger Einarbeitung und kann sich daher schneller den komplexeren Aufgaben des Kunden widmen, da mir, als potentieller längerfristiger Mitarbeiter, mehr Verantwortung übertragen würde und ich stärker in die Prozesse integriert werden würde. 

 

Begründet wurde der Unterschied ganz klar — ein Praktikum ist gedacht, um einem Berufseinsteiger das Schnuppern zu ermöglichen. Anders ist es bei Werkstudenten, da diese beim Einstieg bereits Erfahrung in ihrem Gebiet haben müssen, was ausschlaggebend für den weiteren Vorteil einer solchen Tätigkeit ist — Die Werkstudententätigkeit wird entlohnt.

 

In dem Seminar gab es also eine Menge zu tun.


Wir Teilnehmer bekamen mit unserem neuen Wissen die Aufgabe ein uns unbekanntes Unternehmen zu suchen, in dem wir gerne arbeiten würden und sollten hierfür innerhalb einer Woche eine ansprechende Bewerbung schreiben.

Die Bewerbung bei Unterschied & Macher

Für mich kam nur ein junges und modernes Unternehmen in Frage. Ich wusste ganz genau, das ich in einer Digitalagentur arbeiten möchte und ein großer Fan der Start-Up Kultur bin. Also habe ich mich im Netz auf die Suche nach einem Unternehmen gemacht und landete schnell bei Unterschied & Macher. Die Stellenausschreibung des Unternehmens zeigte genau was ich wollte: eine Digitalagentur aus jungen und kreativen Denkern mit Startup-Atmosphäre.

 

Bei Unterschied und Macher habe ich mich dann für eine Stelle als Web-Entwickler beworben und habe innerhalb weniger Tage einen Termin für ein Bewerbungsgespräch erhalten. Ich war anfangs echt nervös, aber konnte mich schnell wohlfühlen, da das Gespräch in guter Atmosphäre verlief. 


Für mich ist es eine bedeutsame Erfahrung gewesen — man kann ziemlich viel aus so einem Gespräch mitnehmen.

 

Anschließend wurde ich zum Schnuppertag eingeladen, an demich einige Mitarbeiter kennenlernen durfte. Der Schnuppertag gab mir viele neue und interessante Einblicke über die Arbeitsweise des Unternehmens und der einzelnen Entwickler und Technologien, die hier verwendet werden und die verschiedensten Projekte an denen im Haus geschraubt wird.

 

Schließlich erhielt ich die Rückmeldung auf meine Bewerbung — eine Zusage.

 

Ich habe am 24. Oktober 2017 bei Unterschied und Macher als Werkstudent angefangen und bin nun bereits seit fast einem Jahr hier.

Mein JAhr als Werkstudent

In diesem einen Jahr konnte ich viel von dem, was ich in der Hochschule im Bereich Web-Entwicklung gelernt habe, anwenden. Ich bekam auch Einblicke in für mich neue Bereiche, wie Projekt- und Qualitätsmanagement, womit Planung und Realisierung einzelner Aufgaben gemeint sind, aber auch Softwareentwicklung im Team, was sehr wichtig ist um in dieser Arbeitswelt erfolgreich überleben zu können.

 

Am Meisten habe ich jedoch über meine eigentliche Arbeit gelernt — die Webentwicklung im Bereich Frontend. Bei Unterschied und Macher kümmere ich mich viel um die Funktionen und das Aussehen von Webseiten. Ich habe in Zusammenarbeit mit anderen Entwicklern und Designern eine Anzahl verschiedener Tickets realisiert, wie zum Beispiel die komplette Überarbeitung eines Kontaktformulars mit Anbindung an die komplette Webseite oder das Anpassen von Design-Elementen in verschiedenen Komponenten.

 

Ohne diese Berufserfahrung wäre der Einstieg in eine Vollzeit-Beschäftigung um einiges schwieriger für mich. Das Wissen, was ich über die letzten sechs Monate angesammelt habe, ist immens und dient als Fundament für meine zukünftige Karriere. Dabei meine ich nicht nur das fachliche und technische Wissen, das in der Arbeitswelt als Hard-Skills bekannt ist, sondern auch die Soft-Skills. Ich habe ich viel über Verantwortungsbewusstsein und das Arbeiten und Kommunizieren im Team bei Unterschied & Macher gelernt und mich diesbezüglich verbessert. 


Lernbereitschaft ist auch eine Fähigkeit die viele Unternehmen schätzen — der Mitarbeiter muss bereit sein, Notwendiges lernen und auch anwenden zu können.

Weiterbildung im Unternehmen

Durch unsere kleine Bücherliste, das Entwicklerforum und die Erlaubnis während der Arbeitszeit sich auf Lernplattformen weiterzubilden, wird die Weiterbildung sehr gefördert.

  • Wir verwalten online eine Bücherliste, in der jeder Mitarbeiter seine Bücher zur Verfügung stellen kann. Interessierte können, soweit verfügbar, das Buch anfragen und ausleihen. Ich habe mir einige Bücher schon ausgeliehen, unter anderem “Clean Code” und “Text Sells”.
  • Jeden zweiten Mittwoch findet das Entwicklerforum statt, in dem unsere Entwickler freiwillig interessante Technologien und aktuelle Themen vorstellen können. Ich habe hier viel über verschiedene Content-Management-Systeme, einzelne Javascript-Frameworks bis hin zu Datenbanken mit MongoDB und Paket-Management mit npm gelernt.
  • Des Weiteren verbringe ich einen Teil meiner Arbeitszeit mit der eigenen Weiterbildung durch Lernplattformen. Ich bin regelmäßig auf FreeCodeCamp, StackOverflow und der Blogging-Plattform Medium unterwegs, um meine Programmierfähigkeiten zu erweitern und immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.

Ohne die Möglichkeiten hier im Unternehmen, hätte ich mich nie so weiterbilden können.

 

Fazit — Tut es.

Zusammenfassend bin ich persönlich sehr glücklich mich bei Unterschied und Macher beworben zu haben. In vielerlei Hinsicht habe ich mich gut weiterentwickeln können, nicht nur das ich durch meine Arbeit ein besserer Programmierer geworden bin, sondern das ich auch meine sozialen Fähigkeiten verbessert habe, die sehr wichtig für meine Zukunft sind. 


Und was kann besser sein als eine Arbeit, die einem Spaß macht und zusätzlich noch das Einkommen sichert?

 

Jeder der noch mit dem Gedanken spielt sich als Werkstudent zu bewerben — tut es.