"Sketchnotes". Vier Einsatzarten für die visuelle Wunderwaffe des Storytellings.

Eine Sketchnote ist eine Kombination von gezeichnetem Bild und erklärendem Text. So lässt sich über diese Dokumentationsart Komplexität reduzieren und Inhalte lassen sich emotionalisiert darstellen. Kein Wunder also, dass das Format in den letzten Jahren viele Fans gewonnen hat.

 

Bei Unterschied & Macher sind wir definitiv diesem Fanclub beigetreten und haben über die Jahre zahlreiche Kundenprojekte mit unseren Sketchnotes begleitet. Vier Varianten davon stellen wir in diesem Beitrag vor und zeigen anhand der Beispiele, warum und wofür man die visuelle Wunderwaffe einsetzen sollte. 

1. Direkt in der Session – "Live Sketching" und "Visual Recording"

Gerade in Kreativ-Sessions eine Herausforderung – wie hält man die Ergebnisse fest und emotionalisiert diese gleichzeitig so, dass im Nachgang auch bei Nichtanwesenden ein Feuer für das Thema entfacht wird? Ein Weg, das zu erreichen – "Live Sketching" oder "Visual Recording". Denn es erschlägt zwei Fliegen mit einer Klappe.

 

Zum Einen werden alle relevanten Inhalte schon während des Workshops visualisiert und miteinander in Verbindung gesetzt. Dieses führt gerade in Session-Pausen dazu, dass bestimmte Sachverhalte noch einmal diskutiert und weitergedacht werden.

 

Zum Anderen ist direkt nach dem Workshop die Dokumentation fertig. Das heißt, es gibt im Nachgang des Workshops keine langwierige Abstimmung von textschweren Protokollen mehr, die sehr oft ungelesen im Datenmüll landen.

Bernhard beim live-Sketchen
Bernhard beim Live-Sketchen im Workshop

2. Bye bye Powerpoint - Mit Sketchnotes präsentieren

Natürlich kann man auch mit PowerPoint tolle Präsentationen halten. Manchmal stimmt der Rahmen aber einfach nicht. Beispielsweise arbeiten wir im Rahmen unseres „Agilen Speeddating“, ein Format zur unternehmensinternen Weiterbildung, gerne mit gesketchten Plakaten zu komplexen Themen. Wer die volle Aufmerksamkeit seines Publikums haben möchte, kann mit einer Sketchnote zur Unterstützung der Präsentation definitiv beeindrucken. 

 

Ein gutes Beispiel dafür ist ein Plakat zu agilen Werten und Prinzipien, das den Einstieg von nicht-Techies ins agile Arbeiten erleichtert. Die Vorteile dabei: die Teilnehmer können schon direkt in der Weiterbildung (besser) über die Inhalte diskutieren. Und ein Plakat, das "nett" anzuschauen ist und Platz für persönliche Notizen lässt, hängen Teilnehmer sich im Anschluss eher im Büro auf, als die Ausdrucke einer PowerPoint-Präsentation.

Beim agilen Speeddating nutzen wir Sketchnotes als Plakat, um über agile Werte und Prinzipien zu sprechen
Lara beim Weiterbildungsformat "Agile Speeddating"

3. Mit Sketchnotes das Thema im projektalltag verankern

Wer Ideen, Services oder Produkte entwickelt oder komplexe Themen einfach visualisieren will, hat mit den Sketchnotes in Plakatform die Möglichkeit, diese omnipräsent in die Projekträume zu bringen. Diese Sketchnotes können dadurch hervorragend helfen, das große Ganze im Blick zu behalten – denn sie visualisieren die wesentlichen Faktoren der Herausforderung.

 

So entsteht in den Räumlichkeiten plötzlich ein Kommunikations-Hotspot für das Projekt-Team – bei einem Kaffee lässt sich vor dem Plakat prima über die verschiedenen Ideen und Themen diskutieren und diese auch direkt auf dem Plakat notieren.

Customer Journeys sketchen - Unterschied & Macher
Visualisierung einer Customer Journey

4. Der Sketch als Video für besonders Komplexe Inhalte

In der umfangreichsten Form des Sketchings kommen zum Gezeichneten noch Animation und gesprochenes Wort hinzu. Solche Videos können klassische Präsentationen mitunter komplett ersetzen oder können als Erklärvideo eingesetzt werden, um Nutzern ein komplexes Produkt mitsamt seiner Vorzüge vorzustellen.

 

So wie wir das bei unserem Mister Tom, der seine Raketenschuhe verkaufen wollte, gemacht haben. Wie das Mister Tom gelungen ist, lässt sich in unserem "Sketchmo" (Sketchnote + Movie) sehen.


Warum und wofür man sketches nutze sollte. In Kürze.

Sketchnotes - egal ob analog oder digital - sind ein großartiges Format, um:

  • zu kommunizieren,
  • Fortschritte festzuhalten,
  • Geschichten zu erzählen.

Frei nach dem Motto „Zeichnungen mit ein bisschen Text sagen mehr als 1.000 Worte“ können Sketchnotes Dinge auf den Punkt bringen und Visionen transportieren. Dabei ist es wichtig, dass man sein Ziel vor Augen hat und das geeignete Format auswählt. Das geeignete Format ist zudem abhängig von der Zielgruppe, der Komplexität der Aussage und dem Kontext, in dem die Zielgruppe die Sketchnote betrachten wird. 


Lust gemeinsam zu sketchen? Los geht's.

Marcus Goldemann, Kreativdirektor

Komplexe Dinge maximal vereinfachen. Geschichten erzählen. Visuelle Kommunikation. Dafür brenne ich und unterstütze Sie dabei, Ihre Kunden besser zu erreichen. Lust, gemeinsam zu sketchen? Lassen Sie uns sprechen! 

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