Insights von der FrontendUnited 2019 - Unsere Macher Markus & Michael im Interview

Von Francie Kupke

 

Selbst seine Weiterbildung planen? Finden wir super! Bei Unterschied & Macher hat jedes Teammitglied ein Budget zur Verfügung, um stetig zu lernen. Mit diesem Ansporn haben die Macher Michael & Markus die FrontendUnited in Utrecht unsicher gemacht, bei der sich zwei Tage lang alles um die Themen Frontend und UX-Design dreht.

 

In der Location Kinepolis Jaarbeurs machten es sich die beiden in den Kinositzen bequem, um insgesamt vier Keynotes und 18 Sessions mit 24 Speaker zu lauschen und sich inspirieren zu lassen. Wir haben sie nach ihren Highlights gefragt. 

Warum habt ihr euch für die FrontendUnited entschieden?

Unterschied & Macher | Michael und Markus auf dem Weg zur FrontendUnited nach Utrecht

Markus:

„Zum einen spielte es eine Rolle für mich, dass die diesjährige Location relativ nah liegt. Am wichtigsten war aber natürlich, dass top Speaker angekündigt wurden. Und natürlich erwartet man bei so einer Konferenz neben jeder Menge Inspiration, Trends und Networking auch das ein oder andere gute Bier am Abend.“

 

Michael: 

"Dieses Jahr wollte ich einfach mal zu einer Frontend-Konferenz gehen und habe den Tipp von Markus bekommen. Die Liste der Speaker war auf jeden Fall sehr ansprechend, preislich liegt die Konferenz absolut im Rahmen und ich war noch nie in Utrecht. Also habe ich gedacht versuchen wir es mal :-)"

Wurden Eure Erwartungen erfüllt, gab es Highlights für Euch ?

Michael:

„Die Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt! Die FrontendUnited ist für mich ein gelungenes Event mit einer top Location und einer schönen Stadt, die das ganze Bild abrunden.

 

Inhaltlich waren insbesondere die Vorträge von Jeremy Keith, Stephen Hay und Ignacio Anaya für mich ein Highlight und sind mir in Erinnerung geblieben.

Denn ich konnte die Essenz aus diesen Vorträgen miteinander verknüpfen und einen Schluss ziehen: dass Progressiv Web Apps zwar cool sind (Ignacio), aber man sie nicht nur aus diesem Grund machen sollte –

man benötigt auch den entsprechenden Business-Case (Stephen) und sollte sich bewusst zu sein, dass Offline-Fähigkeit ein cooler Case ist (Jeremy).

 

Neben diesem Thema fand ich es auch sehr lehrreich zu erfahren, dass CSS Houdini kein Framework ist, sondern „nur“ der Name für die Spezifikation, die sich im Work-in-progress befindet.

Auch der (erneute) Blick auf den JAMstack, ohne dabei zu sehr auf die Tools einzugehen, hat das Thema wieder etwas mehr in den Fokus gerückt und Design Systems war zwar kein neuer Input, dennoch interessant.

Markus:

„Mein Lieblingsspeaker Jeremy Keith war mit dabei - ich muss glaube ich also nicht erwähnen, was mein persönliches Highlight war. Sein Vortrag über das Thema „Going Offline.“ war auf jeden Fall inspirierend! Es war toll zu sehen, dass man mit relativ einfachen Mitteln - wie Jeremy sagte - „den Dinosaurier vertreiben“ kann. Das heißt Inhalte, die sich im Cache befinden können offline abgerufen werden (Flugmodus) - echt cooles Zeug.

 

Was mir persönlich hierbei nochmal bewusst geworden ist: Man beschäftigt sich bei der täglichen Arbeit dann doch zu wenig mit der User Experience, weil man einfach oft vom Best Case ausgeht. Das werde ich zukünftig wieder etwas mehr verfolgen."

Gibt es etwas was Euch nicht so gut gefallen hat ?

Michael:

„Inhaltlich und organisatorisch war alles top. Ein kleines Manko war die spärliche Verpflegung bzw. die fehlende Info dazu im Vorfeld, dass lediglich Kaffee und Stroopwafels (die natürlich sehr lecker sind) zur freien Verfügung stehen. Als Entschädigung gab es dafür wenigstens den ein oder anderen Drink abends."

 

Markus:

„Und es gab keine T-Shirts ! Dafür haben wir aber fleißig Sticker fürs Team eingepackt." :-) 

Was könnt ihr für Euren Alltag mitnehmen?

Markus:

„Das Thema Design System bzw. Livining Styleguides und Progressive WebApps möchte ich gerne demnächst mal angehen. Ein Living Styleguide ist für mich ein wichtiges Mittel Grafik, Entwicklung und Projektmanagement (eigentlich das ganze Unternehmen) auf einen Stand zu bringen.
Man erhält eine transparente Übersicht über alle Module und jeder weiß wovon geredet wird. Dies ist oft nicht so leicht umzusetzen bzw. erfordert Disziplin, aber je länger die Projektdauer ist desto mehr profitiert man davon. Für mich ist bei jedem größeren Projekt und vor allem bei langjährigen Projekten ein Design-System ein MUSS!

 

Michael:
„Wie bereits erwähnt sind die Themen PWAs, Design System und JAMstack wieder ins Gedächtnis gerückt. Mal schauen ob sich damit was machen lässt. So für den Alltag trifft wohl am ehesten der Vortrag von Stephen Hay „I don’t care what Airbnb is doing (and neither should you)“ den Nagel auf den Kopf.

Seine Quintessenz: 'Schaut nicht zu viel auf die anderen, sondern überlegt selbst was ihr wirklich braucht!'

 

Häufig liest oder hört man von den tollsten neuen Technologien und Trends und möchte sie gleich im nächsten Projekt einsetzen. Man sollte sich aber trotzdem fragen, ob das denn einen tatsächlichen Mehrwert für das Projekt bringt. Lieber die Energie in ein sinnvolles Feature stecken, welches dem User wirklich etwas bringt, als ein Tool einzubauen nur weil es gerade alle machen."

Unser Fazit

"Wir können das Event jedem empfehlen, der sich für die Themen Frontend und UX-Design interessiert. Mit einem Ticketpreis von weniger als 200,- € ist die Konferenz im Vergleich recht günstig und das Preis-Leistungs-Verhältnis passt. Nebenbei ist Utrecht auch ein echter Hingucker. Für uns hat es gepasst. Wer jedoch mehr mindblowing-fancy Vorträge erwartet und tiefere Impulse benötigt, könnte hier etwas leer ausgehen."

 

Wir als Unterschied & Macher fördern es, wenn die Mitarbeiter sich selbstverantwortlich um ihre Weiterbildungsmöglichkeiten kümmern und sich persönlich mit ihren Interesse und Themen auseinandersetzen. Ein schönes Insight hierzu gibt es übrigens auch in unserem letzten Blog-Artikel über die Agile Lean Ireland von unseren Macherinnen Lara & Anna.


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Unterschied & Macher | Frontend-Hackathon mit vue.js, aws und Kickern

„Macher zu sein heißt auszuprobieren und zu lernen, indem man macht.“ Frei nach diesem Motto hat sich ein Teil des UuM-Teams Anfang 2019 einer technischen Challenge gestellt.

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