Nach der UuM Sprint Week – Wie man die Ergebnisse zurück ins Unternehmen bringt

Dieser Blogartikel ist der letzte Teil der Serie „Die UuM-Sprint Week“. In der Serie zeigen wir unsere Adaption des Google Design Sprints auf. Denn dieser ist keine Blaupause - und birgt in seiner ursprünglichen Form für Corporate Teams einige Herausforderungen, die das erfolgreiche Durchführen von Design Sprints erschweren. 

 

Nachdem wir uns bereits der Vorbereitung und Durchführung der Woche gewidmet haben, geht es im letzten Teil der Serie nun darum, wie man nach dem Sprint die Ergebnisse zurück ins Unternehmen bringt. 

Diesen Artikel teilen

Teil 4: Sprint Week Ergebnisse erfolgreich zurück ins Unternehmen tragen.

Der Montag nach dem Sprint. Als Teilnehmer ist man an diesem Tag noch ein wenig müde, aber auch motiviert. Denn man hat eine positive Atmosphäre aufgesaugt, neue Kreativitäts- und Innovationsmethoden kennen gelernt und auf eine ganz andere Weise mit Kollegen zusammengearbeitet.

 

Im klassischen Design Sprint ist das der Moment, in dem der Startup-Gründer das Team um sich schart und alle gemeinsam überlegen, was sie aus den Erkenntnissen der Woche als nächste Schritte vornehmen wollen. Man fällt dann eine Entscheidung, verteilt Aufgaben und baut an seinem Produkt, seiner Marketingstrategie oder was man auch immer getestet hat anhand der Erkenntnisse weiter. 

In Corporate Teams jedoch ist das häufig nicht so ohne Weiteres möglich, wie wir in Teil 1 unserer Blogserie aufgezeigt haben. 

 

Sprint Weeks werden gerne genutzt, um eine schnelle erste Evaluation zu bekommen, ob sich ein Projekt lohnen könnte. Es gibt in der Regel also keine feste Zusage auf Fortführung nach der Woche, keine feste Personalplanung, kein fest zugesagtes Budget. Im Grunde ist diese Einstellung auch gut: denn ein valides Ergebnis einer Sprint Week kann sein, dass die Idee eben nicht fliegt und das ein Projekt sich entsprechend nicht lohnen könnte. 

 

Was aber, wenn der beste Fall eintritt und das Team in der Sprint Week gelernt hat, dass die Idee Business Potenzial besitzt? Dann gilt es im Nachgang, die nächsten Schritte zu ermöglichen. Die Herausforderung ist also, die Energie der Sprint Week ins Unternehmen zu tragen und die erreichten Ergebnisse transparent zu machen.

 

Dafür gibt es in jedem Unternehmen mehrere Aktionsfelder, von denen wir hier drei besonders relevante aufzeigen.

1. Dokumentation lässt Gedanken lange nachhallen.

Schneller als man denken kann, holt der Alltag uns ein. Wichtig daher: besonders relevante Themen nochmals als Notiz oder Dokumentation neben den Fotos der Workshop-Wänden festhalten.

 

So hält man gute Ideen fest und bereitet sich auf die nachfolgende interne Argumentationskette vor. 

2. Roadmapping im Kontext des Unternehmens.

Am letzten Tag der Sprint Week bestimmen wir einen „Kümmerer“, der das Thema mitnimmt. Außerdem entwickeln wir zusammen eine Roadmap, wie wir im letzten Teil der Blogserie aufgezeigt haben. 

 

Diese Roadmap gilt es nun aus dem „Elfenbeinturm Sprint Week“ in den Kontext des Unternehmens zu setzen. Gibt es gesamtstrategische Einflüsse, die sich darauf auswirken und gezeigt werden sollten? Kann man an einzelne Vorhaben grobe Budgetindikationen setzen? 

 

Damit setzt man den Grundstein um ein Workshop-Ergebnis in ein Projekt zu verwandeln.

3. Stakeholder und Führsprecher „aufwärmen“.

In einigen Unternehmen ist die Design Sprint Methode noch gar nicht bekannt, andere haben schon von Design Thinking oder Lean Startup gehört. Damit man später vor den Entscheidern Rückenwind erhält ist es hilfreich, andere Personen in die „Magie der Sprint Week“ einzuweihen. 

 

Wer Kollegen, Chefs oder anderen Fürsprechern erzählt, wie es war und warum man zu bestimmten Ergebnissen gekommen ist, schafft Nährboden damit die Idee weiterhin wachsen kann und verbreitet nebenbei etwas „Innovationsspirit“ auf dem Stockwerk. Und warum nicht ein ausgefülltes Canvas im Büro aufhängen? Oder auf einer Pinnwand besonders inspirierende Post-it's sammeln? 

Als Facilitator sind wir in dieser Phase der Regel nach gar nicht mehr eingebunden. Wir haben jedoch positive Erfahrungen damit gemacht, Teams bei diesem Prozess zu begleiten – sei es durch Sparrings zur Roadmap oder zum internen Pitchdeck. Damit fallen Teams nicht direkt wieder in den Alltag zurück, sondern haben die Option, über die UuM-Sprint Week hinaus von der externen Perspektive zu profitieren. 

 

Früher oder später ist es dann hoffentlich so weit: ein internes Gremium, ein Abteilungsleiter oder andere Entscheider laden ein, um eine Projektidee vorzustellen und die Idee der Workshop-Woche kann im Idealfall weitergeführt werden und ihr Potential entfalten. 



Recap. Was ist die UuM Sprint Week?

Die UuM-Sprint Week ist unsere Adaption des Design Sprint Frameworks von Google Ventures, das wir insbesondere mit Corporate Kunden durchführen. Die Challenge: in fünf Tagen eine große Herausforderung lösen und mit echten Nutzern testen.

 

Allerdings nicht wie im Buch beschrieben zwingend in einer „perfekten Startup“-Umgebung sondern in Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung so angepasst, dass sie der Realität der jeweiligen Unternehmen gerecht wird.

Unterschied & Macher | Sprint Week


Beschleunigung gefällig? Wir sprinten gerne mit Ihnen!

Unterschied & Macher | Vorname Nachname

Anna Scheffold, Consultant Digital Customer Experience

Ich träume von einer Welt, in der wir über Disziplinen hinweg herausragende Produkte für den Nutzer erschaffen. Sie auch? Dann sollten wir unbedingt miteinander sprechen! 

+49 151 174 911 78



Weiterlesen.

Digitale Lösungen, die Kunden und Nutzer begeistern.

Unterschied & Macher | Digitale Lösungen

Idee, Konzept, Kreation, Technik in einem Team - so gestalten wir digitale Lösungen, die Nutzer und Kunden begeistern. 

Entdecken Sie hier, welche digitalen Lösungen wir mit und für unsere Kunden schon umgesetzt haben. 

Pragmatisch Lösungen finden. Jenseits der Innovationstheorie.

Unterschied & Macher | Innovation Barcamp Session

Auch wenn man Design Thinking, Lean Startup und Co. noch nicht genau kennt oder nicht im Detail beherrscht, kann man mit seinen Innovationsvorhaben starten. 

 

Vier Kernthemen zur Essenz hinter der Innovationstheorie.


Wir machen! Legal Tech.

Als Partner von Law Firms und Rechtsabteilungen digitalisieren wir Geschäftsprozesse und realisieren digitale Business-Innovationen, die begeistern. Von der Idee über die technische Implementierung, bis hin zur erfolgreichen Vermarktung.

Don't worry. Be remote.

Als Experte für ortsunabhängiges Arbeiten  digitalisieren wir Ihre Prozesse schnell und stellen Ihr Geschäft auf remote um.

Hier. Und für Sie da.

Unterschied & Macher GmbH

Stuttgarter Str. 25

60329 Frankfurt am Main

 

 Telefon: +49 (0)69 - 256 279 3-01
Telefax: +49 (0)69 - 256 279 3-22

info@uundm.com